P a r t n e r a r b e i t und E i g e n ü b u n g e n nach D o r n

sind prinzipiell für jeden gesunden Menschen geeignet.
Der menschliche Körper braucht in der Bewegung und in der Ruhe ständig ein ausgeglichenes Becken, das ist eine Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter.

Mit Feingefühl und einer sanften Massagetechnik sowie vielen Partnerübungen an der Wirbelsäule und an anderen Gelenken werden Verspannungen gelöst. Unter aktiver Mithilfe des Patienten durch Pendeln der Beine oder der Arme werden die Gelenke optimal bewegt und von Blockaden befreit. Eine einfache, kurze und persönlich abgestimmte Übungsfolge nach Dorn hilft die Gelenke und die Wirbelsäule flexibel und ausgeglichen zu halten. Durch das tägliche Üben der einfachen Selbsthilfeübungen bleibt die Muskulatur flexibel und gut versorgt. Nach der Anwendung sollten Sie viel Wasser oder Kräutertee trinken. Achtsames Verhalten und abendliches Üben hilft Ihnen zu mehr Wohlbefinden.

Selbsthilfeübungen sind hier zu finden.

B r e u ß ~ M a s s a g e

Die Breuß - Massage ist eine feinfühlige, energetische Rückenmassage, die imstande ist, seelische, energetische und körperliche Blockaden zu lösen. Sie ermöglicht zudem die Regeneration. Die Breuß -Massage ist eine hervorragende Ergänzung zur Dorn-Anwendung und eine regelrechte Energiespende. Sie wirkt sehr entspannend und eignet sich besonders für Menschen die häufig verspannt sind oder unter Stress stehen, eine ideale Unterstützung auf ihrem Gesundheitsweg.

Der Kurs

Anfängerkurs:

Die Entstehung der Behandlungsmethode nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn.

Einblick in die Anatomischen Grundlagen der Wirbelsäule.

Anwendungsgebiete und Grenzen der Verfahren.

Praktische Demonstration der Methoden mit gegenseitigem Üben.

 

Aufbaukurs für Fortgeschrittene:

Erfahrungsaustausch

Wiederholung der Methoden

Ergänzende Griffe (Becken-, Schulter-, Nackengriffe)

Arbeiten mit Hilfsmitteln (z.B. Schieber, Mobilisator)

Meridianausgleich, Kombination mit Christallin

 

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K l a n g m a s s a g e

bekleidet auf einer Klangharfe liegen, bei einer Klangreise tiefe Entspannung erleben. Dabei das Wohlbefinden aktivieren und den Klang am ganzen Körper neu erspüren. Direkt unter Ihnen, d.h. direkt unterhalb des Resonanzkörpers sind 55 gleich gestimmte Saiten gespannt, die durch gleichmäßiges Spielen eine große schwingende Klanghülle um Sie sein lässt. Gönnen sie sich ein wunderbares Erlebnis.

DORN – Selbsthilfeübungen

Panta rhei­ ~ alles fließt ~ Heraklit „Ein Mensch kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen „

1.  Beinlängenkorrektur liegend

 

Heben Sie Ihr Bein angewinkelt an und platzieren Sie Ihre Hand am Oberschenkel direkt unter dem Gesäß.

Drücken Sie ihr Bein nach unten, mit Ihrer Hand üben Sie einen leichten Gegendruck nach oben aus. Dabei ausatmen.

Alternative, noch wirkungsvoller

Das Handtuch Richtung Kopf ziehen, beim Ziehen die Hände in Höhe des Nabels lassen, das Bein unter kräftigem Zug ablegen. Dabei ausatmen.
Immer Beidseitig bitte 3-5 mal wiederholen.

Zweiter Teil: das angewinkelte Bein ca 45° nach außen spreizen, ausstrecken, ausatmen und mit dem Handtuch kräftig Richtung Schultern ziehen.

Möglichst jeden Abend, noch besser morgens und abends üben.

2.  Krokodilübung

Grundposition: Stellen Sie die Beine schulterbreit auf, zwischen Ferse und Po ca. eine Handfläche Abstand. Legen Sie die Hände auf die Hüften. Einatmen.

Bewegen Sie Kopf und Beine gegenläufig. Die Hüfte soll liegen bleiben, daher ist oft nur geringe Beinbewegung möglich und auch notwendig. Ausatmen. 40 mal wiederholen.

Durch die Doppeldrehung in der Wirbelsäule wird die seitliche Muskulatur gelockert und Verspannungen am ganzen Rücken gelöst.

3.  Dehnübung für Kreuz – Darmbein – Gelenk

Legen Sie die Knie aneinander. Streifen Sie in einem langsamen Zug das Bein am Oberschenkel entlang, bis die Hand das Knie erreichen kann. Ziehen Sie das Knie Richtung Schultern und geben Sie Druck nach unten. In dieser Position 1 Minute halten. Immer beidseitig üben.

4.  Korrektur der Beinlängen stehend

Heben Sie Ihr Bein an und haken Sie mit der Hand am Oberschenkel, direkt unter dem Gesäß ein.

Senken Sie Ihr Bein ab und ziehen Sie mit Ihrer Hand dabei leicht nach oben. Ausatmen.

5.  Korrektur des Kniegelenks

Stellen Sie Ihr Bein auf einen kleinen Hocker oder eine Treppenstufe. Umfassen Sie mit einem sicheren Griff Ihre Kniescheibe, die andere Hand findet ihren Platz in der Kniekehle. Üben Sie einen Gegendruck auf Ihr Kniegelenk mit beiden Händen aus und strecken dabei Ihr Knie durch.

Alternativ: Sie sitzen, legen ihre Hand von oben auf die Kniescheibe und drücken beim Aufstehen nach unten.

6.  Korrektur des Schulterblattes

Legen Sie Ihre Hand auf Ihr Schulterblatt und heben Sie Ihren Arm nach oben bis er in einem Winkel von 90 Grad, also Waagrecht, zu Ihrer Schulter steht.

Senken Sie den Arm und drücken Sie dabei das Schulterblatt zum Körper hin 

Alternative fürs Schultergelenk: Legen Sie Ihre Hand auf die Schulter mit der Pumpbewegung des Oberarms in das Schultergelenk schieben.

7.  Korrektur der Halswirbel

Halswirbelsäule mit den Fingern beider Hände gleichmäßig abtasten. Bei erspürter Unregelmäßigkeit gefühlvoll auf den vorstehenden Querfortsatz drücken und gleichzeitig den Kopf drehen („Nein - Bewegung“).

8. Regeneration der Halsbandscheiben

1.) Ihr Blick richtet sich zu ihren Füßen. Setzen Sie sich entspannt hin und neigen Sie Ihren Kopf so weit wie möglich nach vorn und zwar so, dass das Kinn in etwa auf den beiden Schlüsselbeinhöckern liegt. Bleiben Sie ca. 10 Sekunden so.

2.) Achten Sie jetzt auf eine senkrechte Kopfhaltung und bleiben ca. 30 Sekunden so. Gewöhnen Sie sich diese Kopfhaltung an, auch nachts beim Schlafen, wenn Sie auf der Seite liegen.

3.) Jetzt Kopf tief in den Nacken legen, so gut es geht. Bei den meisten Menschen ist dies mit Schmerzen in den Nackenmuskeln verbunden. Diese verschwinden jedoch sehr schnell und lassen schon am 3. Tag meistens nach. Damit verbunden lässt sich der Kopf nun weiter nach hinten legen.  Bleiben Sie ca. 10 Sekunden so.

Übungsfolge: 1 – 2 – 3 – 2 – 1 – 2 – 3 – 2 – 1 – 2 – 3 – 2, insgesamt 5 Minuten. 3 mal täglich!

9.  Korrektur des Kiefergelenks

Öffnen Sie Ihren Mund und positionieren Ihre Hände beidseitig an Ihrem Kinn. Schließen Sie Ihren Mund indem Sie langsam mit Ihren Händen Richtung Ihrer Ohren drücken.

10.  Korrektur des Kreuzbeins

Stellen Sie sich mit einem Bein auf ein Brett / Buch und stützen Sie sich mit einer Hand an der Wand ab. Drücken Sie mit Ihrer Hand auf das ISG – Gelenk (Iliosacralgelenk = Darmbein – Kreuzbein – Gelenk) und schwingen Sie dabei mit dem Gegenbein. 

11.  Korrektur der Brustwirbelsäule

Stellen Sie sich mit dem Rücken gegen eine abgerundete Kante (Schrank, Türrahmen, Mauerkante, etc.) und zwar so, dass Sie mit Hilfe der Kante die Dornfortsätze abfühlen können; erst auf der rechten und dann auf der linken Seite. Wenn Sie dabei auf empfindliche Stellen stoßen, können Sie versuchen dagegen zu drücken. Während der ganzen Übung schwingen die Arme gegenläufig aus dem Schultergelenk heraus.

12.  Korrektur der Lendenwirbelsäule

Sitzt der Schmerz auf der rechten Seite, stellen Sie sich mit dem linken Bein auf ein Brett / Buch. Stützen Sie sich mit der Hand an einer Wand ab. Die Finger der rechten Hand platzieren Sie über den Dornfortsätzen der Lendenwirbelsäule.

Ziehen Sie mit den Fingern von der Stelle weg, an der der Schmerz sitzt, und schwingen Sie dabei mit dem rechten Bein im gleichmäßigen Rhythmus.

13.  Streckübung für die Wirbelsäule

Liegend: Achten Sie darauf, dass Sie flach auf einer stabilen Unterlage liegen. Ihr Gesäß schließt mit der Liege ab. Ihre Beine sind frei schwebend. Spannen Sie Ihre Bauchmuskulatur an und schwingen Sie Ihre Beine gleichmäßig auf und ab. 

Stehend: Stellen Sie sich zwischen zwei Stühle und stützen Sie sich dabei mit den Händen auf die Stuhllehnen. Lassen Sie dabei Ihre Beine im gleichmäßigen Rhythmus frei hin und her schwingen.

14.  Korrektur des Ellenbogens

Im Sitzen einen Arm anwinkeln und am Oberschenkel abstützen. Mit der anderen Hand das Handgelenk umfassen und unter sanftem Druck das Handgelenk durchstrecken.

Beugen Sie Ihren Arm im rechten Winkel nach oben und umfassen Sie dabei den Ellenbogen mit der anderen Hand. Strecken Sie nun den Arm langsam aus und drücken Sie dabei auf das Ellenbogengelenk bis der Arm vollständig ausgestreckt ist.

15.  Korrektur der Handgelenke

Winkeln Sie Ihr Handgelenk an und umfassen Sie es mit der anderen Hand. Abbiegen und mit Druck zum Gelenk hin geradestellen.

16.  Korrektur der Fingergelenke

Winkeln Sie Ihren Finger an und umfassen dabei mit dem Daumen und Zeigefinger das Gelenk. Abbiegen und mit Druck zum Gelenk hin geradestellen.